Freie Akademie München

Kompetenzzentrum

Wer sich von jetzt an nicht auf eine Kunst oder ein Handwerk legt, der wird übel dran sein.
Das Wissen fördert nicht mehr bei dem schnellen Umtriebe der Welt, bis man von allem Notiz genommen, verliert man sich selbst.

                                                                                                                                                  Johann Wolfgang von Goethe
 



Kompetenzzentrum Schulkunsttherapie (KSKT)


Das Kompetenzzentrum für Schulkunsttherapie (KSKT) ist das erste Kompetenzzentrum für schulkunsttherapeutische Förderung in Deutschland.
Es wurde  in Bayern, München, 2016 von dem Akademieleiter der Freien Akademie München für Kunsttherapie und Jugendkunsttherapie,
Herrn Hans Joachim von Zieten,( Diplom Kunsttherapeut FH), gegründet und befindet sich im Aufbau.

Die Freie Akademie München, die auch die anerkannte Weiterbildung Schulkunsttherapie durchführt, ist der Ort an dem das Kompetenzzentrum (KSKT) angegliedert ist und fördert dessen Entwicklung. Mitglieder des Kompetenzzentrums sind daher Dozentinnen und Dozenten, die an der Freien Akademie München im Rahmen von Erwachsenenbildung tätig sind.

Grundlage ist die Förderung der Jugendpflege und Jugendfürsorge zur Berufsfindung durch Kunsttherapie.

Die Förderung der positiven, individuellen biographischen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen ist das Ziel.

Die Mitarbeiter dieses Kompetenzzentrums (KSKT) können auf Wunsch neben der Unterstützung der Inklusionsangebote an Grundschulen, weiterführenden Schulen, allgemein bildenden Schulen, Ihre Fachkompetenz auch durch Beratung, Diagnostik, Prävention und unterschiedlichste, auch individuelle Förderangebote  im oben genannten Sinn einbringen.

Ihr Ziel ist es mit Schulärzten, Lehrern, Sonderpädagogen, aber auch anderen Therapeuten  auf der genannten Grundlage zusammenzuarbeiten.

Die Beratungsanfragen sind an den Koordinator, Herrn Hans Joachim von Zieten, zu richten, Telefon: 089/6886838.

Unsere Beratungsangebote sind auch für Erziehungsberatungsstellen und weitere Kooperationspartner, z.B. Institutionen die Im Rahmen der Jugendhilfe, Betreuung von unbegleiteten jugendlichen Flüchtlingen erbringen.

Die Grundlage für unsere Arbeit ist ein Kunsttherapie, die auf dem anthroposophischen Menschenbild und der anthroposophischen Medizin basiert.
Die Schulärzte/Ärztinnen sind daher nach den Schuldirektoren-,direktorinnen in der Regel unsere ersten Ansprechpartner.


Weitergehende Aufgaben des Kompetenzzentrum (KSKT):

Förderung der Forschung der Jugend-,und Kindererziehung. Damit werden die Ziele des gemeinnützig anerkannten Vereines, Freie Akademie München, für Kunst, Kultur, Bildung und Therapie, e.V. umgesetzt.

Schaffen eines Problembewusstseins in der Politik unter dem Gesichtspunkt dieser Förderung, für die Notwendigkeit einer Schulkunsttherapie, gerade vor dem Hintergrund einer zunehmenden extremen Gewaltbereitschaft in Schule und Umfeld ( Amoklauf-Prävention, Persönlichkeitsförderung durch Ich-stützende, kunsttherapeutische Förderangebote).

Aufklärung über die Wirkungsweisen künstlerisch-therapeutischer Angebote unter pädagogischen Gesichtspunkten, („Erziehen ist leises Heilen, Heilen ist spezialisiertes Erziehen, R. Steiner“).

Größere Sichtbarkeit dieses speziellen Förderansatzes in der Gesellschaft. Präsenz in den Medien, die schon vor über 20 Jahren erste anthroposophische kunsttherapeutische Hilfe im Rahmen von „Notfallpädagogik für Flüchtlingskinder“ in Münchner Flüchtlingsunterkünften dokumentierten

(Bayerisches Fernsehen, Programm, Espresso).

Einfließen lassen der Erkenntnisse, in die allgemeine Bildungs-und Schulpolitik , die aus einer pädagogischen Kunsttherapie, der Schulkunsttherapie gewonnen werden, zur Förderung der Jugend.

Verdeutlichung der Notwendigkeit allgemein schon bestehende Förderangebote durch „Non-Verbale Ausdrucksmittel und Eindrucksmittel“ zu ergänzen, die unter gesundheitsfördernden Gesichtspunkten von Spezial- Fachkräften, hier den Schulkunsttherapeuten/Schulkunsttherapeutinnen eingesetzt werden.
Ziel, nachhaltige Stabilisierung von Kindern und Jugendlichen in schwierigen Entwicklungsphasen.
Dies wird erreicht, durch den ganzheitlichen Ansatz auf leiblich, seelisch und geistiger Ebene.

Aufrufe an die politisch Verantwortlichen richten, neben den „Säulen“ psychologischer und sozialpädagogischer Begleitung,
die dritte „Säule“ hier die der Gesundheitsförderung und seelischen Stabilisierung  verbunden mit ganzheitlicher Bildung, die „Säule“ einer Schulkunsttherapie (SKT)  auf anthroposophischer Grundlage einzuführen.

Bewusstsein dafür schaffen, dass Ausbildung und praktische Tätigkeit, hier die individuelle Förderung, umfangreicher finanzieller Hilfe bedürfen.

Vermitteln, dass Wirkungsnachweise für die „SKT“ auch nur dann erbracht werden können wenn, wie in der Gesellschaft üblich, umfangreich in Forschung und Lehre investiert wird und dazu viele Pilotprojekte eingerichtet werden.

Den dringenden Bedarf an therapeutisch geschulten Fachkräften an Schulen verdeutlichen, nachdem immer mehr psychisch kranke, labile Kinder, oder Jugendliche mit extremer Persönlichkeitsstörung vermehrt in Verbindung mit gewaltverherrlichen Medien
 (sogenannte “ Ego shooter“, Killer-Spiele“ ) zu extremen Gewaltausbrüchen neigen.

Aufgreifen aktueller Ereignisse aus dem Schulleben Deutschlands, die gefährdeten Biographien von Kindern und Jugendlichen betreffend.
Aufzeigen von Lösungsansätzen durch schulkunsttherapeutische Übungen und Maßnahmen.

Aktuelles Beispiel, Amoklauf in München 2016:


Der Amoklauf in Bayern, München, der aus unserer Sicht auch ein erweiterter Suizid war, mahnt alle Beteiligte zur Veränderung unserer
Präsenz an Schulen.


Hierzu gehört auch eine andere Wahrnehmung der kindlichen Entwicklung zu schulen, die auf Ganzheit zielt und die Forschungs-, und
Arbeitsansätze aus der Phänomenologie einbezieht (inklusive von Wahrnehmungsschulungen des pädagogischen Lehr-Personals unter Berücksichtigung der neuesten Forschungsergebnisse, Lernprozesse betreffend; also schöpferisches Lernen, wahrnehmungsgeleitetes Handeln fördern).

Hier müssen Entwicklungsbegleiter mit therapeutischer Kompetenz eingesetzt werden, denn immer wieder werden Jugendliche nach solchen Vorfällen in die Psychiatrie eingewiesen.
Hier müssen sozial- pädagogische und psychologische Fachkräfte ohne medizinische Grundlagen, die  ja in Deutschland für einen Medizinalfachberuf verbindlich sind, mit Ihrem bisherigen Instrumentarium überfordert sein, denn Kinder und Jugendliche, die offensichtlich krank sind und z.B. unter Depressionen leiden, Suizidverhalten zeigen, benötigen verständlicherweise spezialisierte Fachkräfte, die auch medizinische Kompetenzen mitbringen, neben den therapeutischen Kompetenzen und der Fähigkeit im pädagogischen Umfeld Förderstunden, Förderunterricht anbieten zu können.

Hintergrundinformation,
der  Beruf des Anthroposophischen Kunsttherapeuten (noch ohne schulkunsttherapeutische Weiterbildung, die ihren Schwerpunkt in der vorbereitenden  Berufsfindung, schulbegleitenden, besonderen, fördernden Bildung hat) ist  bei nachfolgender Bezeichnung zur folgender Berufsgruppe zugeordnet:.“Anthroposophische Kunsttherapeutinnen (BVAKT) und Anthroposophische Kunsttherapeuten (BVAKT) sind als Leistungserbringer anthroposophisch medizinischer Heilmittel qualifiziert. Dementsprechend ist die Berufsgruppe unter http:/www.bundesaerztekammer.de/aerzte/gesundheitsfachberuf/konferenz-der-fachberufe/Fachberufe –im Gesundheitswesen/
in der Datenbank der Bundesärztekammer für „Fachberufe im Gesundheitswesen“ registriert (Quelle Berufsverband, BVAKT, 2016).

Die Anthroposophische Medizin und die mit ihr verbundenen Therapieverfahren können in den letzen 30 Jahren auf eine Vielzahl wissenschaftlicher Studien mit guten Ergebnissen verweisen, die Qualität, Unbedenklichkeit und Wirksamkeit betreffend. (AMOS Studie)

Weitergehende Erläuterung:
Als Konsequenz von Tötung und Selbsttötung unter Jugendlichen, die zur Traumatisierung von Menschen in Schule und öffentlichem Leben geführt haben, nicht nur lokal in München, sollte „Prävention“ auf dem „Schul-Lehrplan„ für pädagogische Institutionen selbst stehen.
Schulen sollten sich als Teil eines „Sozialen Organismus“ verstehen, der Elemente und Kräfte zur „Gesundung“ benötigt wie jeder Organismus.
(Zitat, Dr. Rudolf Steiner: „ Heilsam ist nur, wenn im Spiegel der Menschenseele sich bildet die ganze Gemeinschaft und in der Gemeinschaft lebet der Einzelseele Kraft“).

Heilsame Kräfte zu entfalten, in einem Schulorganismus, ist die allererste Aufgabe einer schulkunsttherapeutischen Fachkraft.
Die eingesetzten Methoden sind weltweit erprobt, diese sind an keine spezielle Voraussetzung gebunden, selbst, oder gerade in heilpädagogischen Fördereinrichtungen sind diese von den Kindern sehr positiv aufgenommen worden und haben sich seit Jahrzehnten bewährt.

Daher die aktuelle Forderung des Kompetenzzentrums Schulkunsttherapie (KSKT):
1000 Schulkunsttherapeutinnen/ Schulkunsttherapeuten an tausend deutsche Schulen!

Begründung:
Der „seelischen und moralischen Verwahrlosung“, aber auch der „Verletzung“ auf allen Ebenen, physisch, seelisch, geistig, (Mobbing, Gewalterfahrung, Ausgrenzung, Isolation, Zurückweisung, Leistungsüberforderung, „Biographische Behinderung“, mangels Zukunftsperspektive) unserer Kinder und Jugendlichen, muss Einhalt geboten werden!
Eine weitere Eskalation und zugleich Verunsicherung großer Schulgemeinschaften muss dringend verhindert werden. Die Grenze ist schon vor langem in Erfurt und Winnenden überschritten worden, als die Richtung der neuen Gewalteskalation deutlich wurde. Alle bisherigen Maßnahmen waren definitiv nicht ausreichend genug.

Der Ansatz muss beim Individuum beginnen und den Rahmenbedingungen die er vorfindet. Schule benötigt wieder Kultur und kulturelle Werte, die von speziellen Fachkräften vermittelt werden können, mit Hilfe der kulturellen Mittel selbst.


Ziel der KSKT ist somit auch die Unterstützung ihm ideell verbundener Einrichtungen.


Weitere Aufgabenfelder:

Bilden einer Gesprächsplattform für schulkunsttherapeutische Fachkräfte aus den verschiedenen Bundesländern, die an der Freien Akademie München
aus-,und weitergebildet wurden. Netzwerkbildung in Deutschland zum kollegialen Austausch, die Kinder und Jugendkunsttherapie betreffend.

Vertretung der Interessen einzelner Aktiver, die im Sinne der „Schulkunsttherapie“ arbeiten, die ja im Grunde kein eigenständiges Berufsbild abbildet oder sein möchte, sondern eine Sektion der Anthroposophischen Kunsttherapie darstellt, aber aufgrund ihres pädagogischen Einsatzgebietes eine Spezialdisziplin darstellt, die eigene Vertreter benötigt.

Hauptaufgabe wird sein, ein Bewusstsein zu schaffen für die Notwendigkeit der Schaffung von angemessen bezahlten Arbeitsstellen, also von der Förderung und Unterstützung auf allen Gebieten, konkret bei dem Aufbau einer Stelle eines „qualifizierten Schulbegleiters“ mit besonderen
Aufgaben, vergleichbar einer Schulsozialarbeiter Tätigkeit.

Erstellen von Dokumentationen von Fallverläufen zu schulkunsttherapeutischen Förder-Übungen.

Erstellen eines Dokumentationsleitfadens zur Kinder und Jugendkunsttherapie, Handreichungen für die Praxis.

Aufbau einer „ Dokumentations-Bibliothek“ deutschlandweit.
(Siehe erster Beitrag in der Fachzeitschrift „Merkurstab“, 65 Jahrgang, Heft 4, Juli-August 2012, http://www.anthromedics.org, unserer Lehr- Fachdozentin an der Freien Akademie München, für Kunsttherapie-Förderstunden an Schulen).


Organisation von Vorträgen für medizinisches Personal und für Schul-Ärzte/Ärztinnen.

Durchführung von Fachkongressen und Symposien.

Zusammenarbeit mit Gesundheitsbehörden-,Ministerien.

Pflege einer deutschlandweiten „Beratungsplattform“ im Sinne einer Unterstützung der tätigen Fachkräfte vor Ort, durch interdisziplinäre, kollegiale Unterstützung, Beratung, bis hin zur „Krisenintervention“ (wie es auf der Medizin-Ebene schon lange praktiziert wird, durch globalen Austausch zu Spezialfragen in der Patientenbegleitung, auch mit Hilfe von medialer Unterstützung, so diese Verfahren finanziell getragen werden, wie in fortschrittlichen Kliniken).

Aufbau eines „Kriseninterventions-Teams SKT/FAM“ im Sinne“ notfallpädagogischer Unterstützung“, durch bildnerische, Schul-Kinder-,
und Jugend-kunsttherapeutische Verfahren in Verbindung mit Beratung, Betretung, Begleitung über den aktuellen Anlass hinaus, um posttraumatischen Belastungsstörungen frühzeitig entgegenzuwirken, speziell auch im Flüchtlingsbereich, Jugendhilfe.

Zusammenarbeit stärken mit „Kriseninterventionsteams“ aus anderen Disziplinen.

Partnerschaftliche Strukturen aufbauen zu Betroffenen, Aufbau einer Therapeutendatei.

(Anregen, wirklicher Begleiter /Therapeut zu werden, von Menschen, die sich alleingelassen fühlen, die traumatische Erlebnisse hatten nach Verlust eines Angehörigen, Kinder/Eltern, Mitschüler).

Schulung von interkultureller Kompetenz, durch Fachkräfte die internationale, „Notfallpädagogische Hilfsangebote“ vor Ort erbringen, wie unser Gast –Dozent für Kinder-Flüchtlingsfragen, Herr Bernd Ruf (Sonderpädagoge, Fachbuchautor, Bereich Traumapädagogik, Traumabewältigung im Kindes-,und Jugendalter).
Siehe auch Notfallkunsttherapie

Beratung und Begleitung von Schulleiterinnen, Schulleitern, die Förderangebote in Anspruch genommen haben.


Förderung der Erwachsenenbildung  mit bildnerischen Mitteln und Förderung der Forschung in diesem Zusammenhang.
Schulung von Lehrer-Kollegen Teams in Entwicklungsfragen des Kindes, durch schulkunsttherapeutische, weitergebildete Fachkräfte Deutschland -und Europaweit. Sensibilisierung für „innerseelische Vorgänge“ bei Kinder und Jugendlichen.

Anleitung für eigenständig durchzuführende Maßnahmen in Anlehnung an schulkunsttherapeutischer Interventionen.
Vermittlung von „Best practice“ Beispielen“, Personen-, und Klassenbezogene Förderangebote, insbesondre für sogenannte „Übergangsklassen“, bei denen sich aufgrund der bestehenden Sprachbarrieren die bildnerischen Angebote als äußerst hilfreich, zielführend und kommunikationsaufbauend bewährt haben.

Das Pilotprojekt „Jugendkunstakademie München“ der Freien Akademie München, ist ein exzellentes Vorzeige- Beispiel für gelungene Integration und gleichzeitig erfolgreicher Inklusion über Jahrzehnte, wobei dieses  Projekt niemals“ inkludieren“ musste, da die Organisatoren von Anfang an niemals auf die Idee kamen zu „exkludieren“.

Anstoßen der Bildung einer weltweiten Bewegung von „School Arttherapy“ auf Grundlage der Anthroposophischen Medizin und  ihrer Heilverfahren, die im SGB V, als besondere Therapierichtungen beschrieben worden sind.

Aufbau und Gründung einer weltweiten „Alliance for youth“ in enger Kooperation  mit der „Alliance for childhood“,  www.allianceforchildhood.org und in enger Übereinstimmung mit den Leitbildern und Leitlinien. Erfüllung des Auftrages der Förderung der ideell mit der Freien Akademie München, für Kunst, Kultur, Bildung und Therapie e.V. verbundenen Einrichtungen.

Ausbau der Zusammenarbeit mit Anthroposophischen Kinder- und Jugendärzten, in Klinik und Ambulanz, Schule, um qualitätssichernd im Sinne der Gesundheitsvorsorge, Prävention und Salutogenese arbeiten zu können.

Förderung des interdisziplinären Austausches zu anderen künstlerisch –therapeutischen Kolleginnen/Kollegen aus den Bereichen Sprache, Musik, Eurythmie und „Metallfarblichttherapie“.

Kooperative Zusammenarbeit mit der Medizinischen Sektion, am Goetheanum, CH und der Europäischen Akademie für Anthroposophische
Kunsttherapien (EA).
 

[Schulkunsttherapie] [Kompetenzzentrum] [Weiterbildung] [Fortbildung] [Geschichte] [Kontakt] [Links] [Impressum] [Datenschutz]